Der Traum

Und wieder wache ich mitten in der Nacht mit Tränen in den Augen auf und habe Angst davor wieder einzuschlafen.

Ich glaube dieses Gefühl kennt jeder von euch aus seiner Kindheit: Man hat einen Albtraum, welcher immer schlimmer wird. Irgendwann hält man es nicht mehr aus und wacht weinend auf, weil man diese Gedanken nicht verarbeiten kann.

Jedoch erinnert man sich nach kurzer Zeit schon nicht mehr an den Traum und man beruhigt sich wieder. Man hat zwar noch etwas Angst davor wieder einzuschlafen, da man sich fürchtet erneut einen Albtraum zu haben, jedoch packt einen bald die Müdigkeit und man schläft ein. Am nächsten Morgen wacht man in Ruhe auf, der Albtraum ist vorbei und vergessen und man kann entspannt in den Tag starten.

Doch was wenn ihr aufwacht und der Albtraum ist nicht vorbei, ihr seit nicht mehr ein kleines Kind, sondern bereits fast erwachsen und ihr könnt dem Albtraum, welcher pure Realität ist, nicht mehr entkommen indem ihr einfach eure Augen öffnet und aufwacht.

Seit fast drei Jahren lebe ich in solch einer Welt und warte jeden Tag aufs neu auf den Moment, in welchem ich den Schlüssel finde, wie ich meine Augen öffnen kann und endlich den Albtraum vergessen kann.

Ob sich die Mutter des Verlorenen im Roman „Der Verlorene“ von Hans-Ulrich Treichel diese Frage wohl auch gestellt hat…?:

Wie entkomme ich dem Albtraum, welcher sich mein Leben nennt?

Veröffentlicht von dancingqueen22

Musik an, Welt aus, bisschen tanzen und zack✨ schon bin ich in meiner perfekten Welt💃🏼❤️

3 Kommentare zu „Der Traum

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